Der Ort wurde am 8. März 1232 erstmals urkundlich benannt. Damals hießen die Ortsteile noch Overendorp (Oeventrop), Dinterscede (Dinschede) und Clusinchem (Glösingen). Der Ortsname bedeutet so viel wie “Oberes Dorf”. Das “Untere Dorf” war damals die Ortschaft Uentrop. Der Ursprung des Dorfes geht auf folgende Höfe zurück: Im Ortsteil Oeventrop: Hachmann. Raulf, Rüther, Siepen-Holzapfel und Schwinnebrock-Schmidt Im Ortsteil Dinschede: Becker, Schütte, Post, Sonntag, Kraas und Bause Im Ortsteil Glösingen: Hüster-Aßmann, Riese, Spindeldreher, Sankt Nikolaus Hof-Weber und Schulte vorm Walde-Loins Ältere Zeugnisse existieren von den Ringwällen “Hünenburg”. Diese stammen aus dem 9.-10. Jahrhundert. Das Oeventroper Wappen Dieses Wappen wurde am 25. September 1957 einstimmig vom Gemeinderat als Ortswappen angenommen und am 31. Oktober 1957 durch den Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen verliehen. Es wurde anläßlich der 725-Jahrfeier am 7. Dezember 1957 überreicht. Der Schrägbalken mit den drei silbernen Rauten stellt die Drei-Dorf-Gemeinschaft dar. Dieses Wappen wurde seinerzeit vom Freiherrn von Eickel in seinem Schilde geführt. Übersicht über Oeventrop, von der "Schönen Aussicht" aus (Informationsquelle: “Die Ruhrdörfer” von Carl Kessemeier) Das Oeventroper Wappen